Aktuelles

Vernissage im Wohn- und Gesundheitszentrums Lebensbaum in Sinntal-Sterbfritz: Kontraste über ein facettenreiches Georgien

Bürgermeister Carsten Ullrich und Einrichtungsleiter Mario Pizzala eröffneten die Ausstellung mit sehenswerten Fotos von Axel Häsler.

Die von Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich und dem Einrichtungsleiter Mario Pizzala im Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum eröffnete Ausstellung des bekannten Fotografen Axel Häsler zeigt Bilder von Georgien, einem facettenreichen Land mit vielen Kontrasten. Dies ist übrigens auch der Titel dieser Ausstellung, die bis 31. Mai in der Senioreneinrichtung in Sterbfritz zu sehen sein wird und anschließend noch in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) in Rodenbach, Neuberg, Gelnhausen und Biebergemünd gezeigt wird.

Um den Fokus allein auf die Motive selbst zu richten und die Kontraste hervorzuheben, hatte der Fotograf eindrucksvolle Leinwanddrucke an den Wänden des Wohn- und Gesundheitszentrums aufgehängt. Die Digitalfotos, die in Farbe aufgenommen wurden, hatte Axel Häsler in schwarz-weiß umgewandelt, ohne das ursprüngliche Dokument zu retuschieren. Dadurch entstanden starke Kontraste.

Und auch die Kontraste der Motive waren unverkennbar. Auf dem einen Foto einer alter Mann, gezeichnet von harter Arbeit im Weinberg, gegenüber das alte pompöse Bäderviertel von Tiflis, hier ein Handwerker in einer Werkstatt, die an längst vergessene Zeiten erinnert, dort die pompöse Festung Nariquala von Tiflis. Die eindrucksvollen Leinwanddrucke von Axel Häsler zeigten aber auch Motive der Großstädte Batumi und Kutaisi, so etwa die Altstadt und die Markthalle.

Axel Häsler hatte aber keinesfalls nur die glitzernden Metropolen im Visier. Abseits der touristischen Zentren fand er die Ursprünglichkeit und Einfachheit des Landes im Kaukasus mit den schneebedeckten Bergen im Norden und der Schwarzmeerküste im Süden. Gerade sie spiegeln die Gegensätze von Georgien wieder. Und auch die Fotos der Kleinstädte Senaki, Zugdidi und Asureti, früher die deutschen Stadt namens Elisabethtal, gaben diese Eindrücke wieder.

Insgesamt waren 34 schwarz-weiß Fotos zu sehen, übrigens ausgewählt aus einer großen Auswahl von 3500 Fotografien, die Häsler bei mehreren Reisen in den Kaukasus „geschossen“ hatte. 

Die Ausstellung findet übrigens im Rahmen der APZ-Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ statt, die auch musikalische Leckerbissen beinhaltet. So lobte denn Bürgermeister Carsten Ulrich im Beisein seines Stellvertreters Ernst Heinbuch auch die künstlerische Note dieser Ausstellung und zeigte sich erfreut darüber, dass nach den „Farbenspielen“ erneut eine Ausstellung von Häsler in Sinntal eröffnet werden kann. Die Bewohner und die Bürger, die das Seniorenheim besuchen, sollten sich an den Bildern erfreuen und die Fotografien auf sich wirken lassen.

Für den Einrichtungsleiter Mario Pizzala war es „eine große Ehre, dass diese Ausstellung in der Einrichtung in Sinntal -Sterbfritz gezeigt wird“.

Alle Leinwanddrucke können im Format 50x75 cm erworben werden. „Aus dem Erlös jedes verkauften Bildes gehen 20 € an das Evangelisch-Lutherische Diakonische Werk in Georgien“, so der Künstler Axel Häsler.

4_27_2018 WGL Ausstellung (002)

Unser Bild zeigt den Fotografen Axel Häsler mit Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich, dem Ersten Beigeordneten Ernst Heinbuch und Einrichtungsleiter Mario Pizzala bei der Besichtigung der Fotografien

Ansprechpartner

Gemeinde Sinntal

Am Rathaus 11
36391 Sinntal
Tel.: 06664-80-0
Fax: 06664-80-121
E-Mail: info@sinntal.de